Post mit folgendem Tag: ‘Die Frau in Mir’

Geschrieben am 10. Juni 2017 um 16:31 | Kategorie: Die Frau in Mir

Schreiben ist für mich eine Form des Ausdrucks meiner selbst. Es wird immer geschrieben werden, Schreiben ist kein aussterbender Beruf, da bin ich fest überzeugt. Umso mehr automatisiert und digitalisiert wird, desto mehr Schreibbedürfnis wird es geben, weil die Gefühle, das Herz und unsere Sinne sonst auf der Strecke bleiben. Mit jedem geschriebenen Satz liegt…

Geschrieben am 24. August 2014 um 09:46 | Kategorie: Die Frau in Mir

Aus einem Essay von Christian Seidel für “Emotion” (09/14): Als ich aus der Frauenperspektive die Männer sah, farblose, verzwungene, zusammengehaltene Wesen, bekam mein Weltbild einen Riss: Konnte es sein, dass ich niemals verstanden hatte, was Weiblichkeit ist? Unentwegt versuchten diese Typen, Eindruck zu machen, indem sie Leistungen vollbrachten. Oft überflüssige. Verstohlen sahen sie mich dabei…

Geschrieben am 6. Februar 2014 um 12:27 | Kategorie: Die Frau in Mir

Aus meinem aktuellen Essay über die Identitätskrise der Männer für die Zeitschrift ‘ELLE’:    Das kann ein Mann nie, niemals. Auch nicht, wenn ich mich seelisch und körperlich noch so sehr aufarbeite, um in die Rolle einer Frau zu schlüpfen, ich werde es nie können: Leben schenken.   Es ist überflüssig, an diesem Gefälle zwischen…

Geschrieben am 3. Februar 2014 um 21:00 | Kategorie: Die Frau in Mir

Aus einem aktuellen Essay, den ich anläßlich meines neuen Buches für die Zeitschrift Myself geschrieben habe:   Kaum stand ich in Frauenkleidung da, war meine Existenz bedroht. Als hätte ich eine Sekte verlassen. Meine Männerfreunde wandten sich ab. Meine Beziehung stand auf dem Spiel. „Ich habe einen Mann geheiratet, keine Frau!“ „Nur wegen der Kleidung?…

Geschrieben am 7. Dezember 2013 um 17:35 | Kategorie: Die Frau in Mir

Ich würde mal sagen, mindestens 90 Prozent aller Schaufensterpuppen stellen Frauen dar. Und ihre modischen Klischees. Nach etlichen Sessions, in denen ich mich selbst in Schaufenster gestellt habe und Puppe gespielt habe, hat sich meine Meinung über die Puppen geändert.   Die meisten werden behaupten, dass die Weiblicheit einer Puppe mit der Kauflust der Frauen…

Geschrieben am um 16:51 | Kategorie: Die Frau in Mir

http://www.youtube.com/watch?v=Dt09hfllNc8 Unbedingt ansehen (siehe Link). Bedenkenswert ist auch, dass solche Überlegungen bereits vor vielen Jahrzehnten existierten. Manchmal erscheint mir unsere heutige Zeit so, als hätten wir uns menschlich zurück entwickelt. In den sicheren Raum eines stereotypen Zusammenlebens, auf Kosten der Lebendigkeit und der Vielfalt. Tweet

Geschrieben am um 14:57 | Kategorie: Die Frau in Mir

Aus der Presseerklärung des Produzenten 3w-Film, Dr. Dariusch Rafiy:   Christian & Christiane 31.01.2014, 22:35 h, arte     Ein Mann beschließt, für mehr als ein Jahr lang seine Identität zu ändern und als Frau zu leben. Er ist der bestehenden Männerrolle überdrüssig und gibt als Motiv an, die Kluft zwischen Mann und Frau überwinden…

Geschrieben am um 14:05 | Kategorie: Die Frau in Mir

Für das Berliner Architekturforum BKult.de habe ich vor Kurzem einen Essay geschrieben. Die Themenstellung war: “Braucht Architektur eine Frauenquote”. Hier nochmal der Wortlaut, da ich mehrfach danach gefragt wurde:   Ja natürlich Frauenquote unbedingt. Allein die Debatte darüber ist aber bereits diskriminierend. Die Frauenquote kann nur eine Not- bzw. Übergangslösung sein. Für die Entwicklung einer…

Geschrieben am um 13:46 | Kategorie: Die Frau in Mir

Das hier ist eines der ganz wenigen leicht lesbaren Bücher, die ich zu dem Thema, dem ich mich in meinem neuen Buch über einen praktischen Selbstversuch zu nähern versuchte, empfehle. Tweet

Geschrieben am um 13:42 | Kategorie: Die Frau in Mir

Im Oktober 2013 hatte mich das Bremer Skulpturenmuseum Gernhard Marcks Haus für eine Performance eingeladen. Siehe anliegendes Foto. Das Projekt war in die ausgezeichnete Ausstellung des Museums zum Thema “Der menschliche Körper als Ausdrucksform” eingebettet. Mein Anliegen innerhalb der Performance war es, die Ressentiments vor allen Dingen männlicher Menschen gegenüber allem, was weiblich ist, aussieht,…

Geschrieben am um 13:26 | Kategorie: Die Frau in Mir

Von Kurdistan ging dieses Jahr eine großartige Kampagne aus, ich will noch einmal daran erinnern. Hier mein Kommentar mit Foto zu meiner Teilnahme an der Kampagne: Yes, “Being a woman is not a tool to humiliate or punish anyone”. But on this occasion I want to stress that in the first place women should be…

Geschrieben am 30. November 2013 um 21:10 | Kategorie: Die Frau in Mir

Mehr als ein Jahr lang schlüpft Christian Seidel in die Rolle einer Frau und hinterfragt als Christiane weibliche wie männliche Klischees. Während seines Selbstversuchs erfährt er nicht nur Neues über sein eigenes Mannsein und die Klischeebeherrschtheit seiner Welt. Er lernt die Weiblichkeit des Mannes als Tabu kennen und immer wieder fragt er sich: Wozu müssen Männer und Frauen überhaupt voneinander unterschieden werden? Warum grenzen Männer alles Weibliche so kategorisch aus? Was hat es mit der Rolle des Mannes heute auf sich? Wäre statt einer Frauenquote eine Männer-Minus-Quote nicht die konsequentere Lösung? Und: Sind Frauen vielleicht wirklich die besseren Männer? Eine mit brisanten Thesen gespickte Kritik über das geschlechtliche Miteinander.

Geschrieben am 23. November 2013 um 13:24 | Kategorie: Die Frau in Mir

So, was soll ich jetzt sagen, zwei Jahre Arbeit sind zu Ende. Aber die Manie geht weiter: Wildes Hacken in die Tastatur, herauskommende Worte, irgendwas muss doch noch zu Schreiben sein. Aber nein, es ist jetzt fertig, es kommt Anfang des Jahres bei Heyne heraus. Es = mein neues Buch.

“The Biographer” – feature film

“The Biographer” – feature film
Feature Film, in dessen Zentrum der Widerspruch zwische Image und Wirklichkeit im Leben von Prinzessin Diana steht. Regie Phillip Saville, mit Faye Dunaway, Paul Mc Gann, Hugh Bonneville. Produzent Christian Seidel - (Feature film about the contradiction between image and reality in the life of Princess Diana. Directed by Philip Saville, starring Paul Mc Gann, Hugh Bonneville and Faye Dunaway. Produced by Christian Seidel)